Rezension

Und damit fing es an

Und damit fing es an ist das zweite Buch aus der Lovelybox Best of British, welche ich letztes Jahr gewonnen habe. Der Roman ist in 3 Teile gegliedert.

Der erste Teil befasst sich mit der Kindheit von Gustav und Anton. Sie wachsen zusammen in der Nachkriegszeit in der Schweiz auf. Anton ist ein geflüchteter Jude und Gustav wohnte schon immer in dem kleinen Städtchen Matzlingen. Nicht ganz freiwillig werden die 2 beste Freunde und gehen durch dick und dünn. Schon im zarten Alter von 10 müssen beide Tiefen in ihrem Leben meistern. Gustavs Mutter macht die Juden für den Tod ihres Mannes verantwortlich und ist auch nicht in der Lage Gustav zu lieben. Anton dagegen lebt in einer harmonischen Familie, doch sein Traum ist es Starpianist zu werden. Er macht bei einigen Wettbewerben mit, doch sein Lampenfieber verhindert den Sieg. Doch Gustav steht ihm bei und sie unterstützen sich gegenseitig.

Im zweiten Teil wird erzählt wie sich Gustavs Mutter Emilie und sein Vater Erich sich kennengelernt haben. Schnell heirateten sie und versuchten ein Kind zu bekommen. Eine Fehlgeburt trübt jedoch das junge Glück. Dann verliert Erich auch noch seinen Job als stellvertretender Polizeichef. Und Emilie ist beherrscht von Wut und Selbstmitleid. Nach einer Trennung kehrt sie zurück, um es mit Erich nochmal zu versuchen. Widerwillig nimmt er sie zurück und bald ist sie auch schwanger mit Gustav. Doch kurz nach Gustavs Geburt stirbt Erich.

Im dritten Teil geht es wieder um Gustav und Anton. Man erlebt mit ihnen die Zeitspanne der 1990er Jahre. Gustav hat mittlerweile ein erfolgreiches Hotel und Anton arbeitet als Musiklehrer. Doch so ganz glücklich sind beide nicht. Sie sind immer noch auf der Suche. Gustav ergründet die Geschichte seines Vaters, während Anton ein Angebot bekommt welches er nicht ausschlagen kann. Sein Wunsch ein Starpianist zu werden ist in greifbarer Nähe. Doch Anton und Gustav entfernen sich nicht nur räumlich sondern auch emotional und das setzt beiden sehr zu. Etwas schlimmes muss geschehe, damit beide glücklich werden können.

Fazit:

Dieses Buch erzählt viele verschiedene Geschichten, obwohl es doch nur um Anton und Gustav geht. Interessant fand ich die Sichtweise der Schweiz auf den zweiten Weltkrieg. Die Autorin schafft es, mit ihrer Sprache die innere Unruhe gut abzubilden. Aber es ist auch ein Roman über Liebe. Die Liebe zwischen Gustav und Anton, Emilie und Erich, Erich und seiner Geliebten und Antons Eltern.

Ich kann dieses Buch nur empfehlen, es ist absolut lesenswert.

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